So fing es an, so ist der Plan

Im Oktober 2001, handgestrickt auf meiner damaligen HP:

“Mir gefällt die Idee einer SchnipselSammlung, keine Fetzen, die doch meist recht wohlformuliert werden und kein Tagebuch, bewahre, nein, Tagesschnipsel, und da das zur Zeit so ungefähr das einzige ist, was mir gefällt, sollte ich mich dranmachen. *dranmach*
Mal gucken, was sich die letzte Zeit so angesammelt hat…

Eine Stunde später, hm, gefällt mir nicht schlecht bisher – noch ein Archiv!
Ja, und das mit dem Küssen nehm ich zurück, schließlich soll man niemals nie sagen.”



Wenige Tage später dann:

“Aha, man nennt es weblog, was ich hier mache. *imNetzgestöberthab*
Auf dem Schiff damals durfte ich das Logbuch nicht führen, weil “das nur der Käpt´n darf”. Hier bin ich mein Kapitän. Ich kann es machen, wie ich will. Was ich nicht will ist mir klar, weder mein Seelenleben komplett ausbreiten (auch kein andres Leben) noch täglich berichten, welches Lied um wieviel Uhr auf welchem Radiosender gespielt wurde (selbst wenn ich Radio hören würde).
Und wenn ich will, dann werde ich …”



Und an diesem Punkt bin ich wieder, wenn auch in einer komplett andren Region meiner biographischen Landkarte. Der Plan: Mein Leben einzusammeln.




(Das mit dem Küssen war so: es bezog sich auf den vortägig geposteten Eintrag:

“ich will niemals wieder geküsst werden
dann wacht man auf
das ist nicht gut, weil es sich so schwer wieder einschläft”)

Kategorie: Allgemein 2 Kommentare »

2 Reaktionen zu “So fing es an, so ist der Plan”

  1. dark*

    “Ungefähr zeitgleich kamen wir vor ca. 8 Wochen in den selben Chat, chatteten stunden- und nächtelang ohne voneinander Notiz zu nehmen – bis wir ins Gespräch kamen. Und eine Parallele nach der anderen feststellten. Nicht zuletzt die, dass wir beide mit dem Bau einer homepage beschäftigt sind. Stunden- und nächtelanges chatten miteinander war die Folge.”

    “Eigentlich hatte ich auch vor Geschichten und Gedanken aufzuschreiben und auf meiner hp zu … (oehm, da faellt mir jetzt grad kein Wort fuer ein *schaem*) na ja, zu-was-auch-immer eben. Aber wenn ich meine Gedanken versuche in Schriftform festzuhalten, verlieren sie ihre Intensitaet, irgendwie, und alles Geschriebene erscheint mir dumm, nichtssagend, ueberfluessig. Es ist schwer, passende Worte zu finden, so auch jetzt.”

    “Allerdings hab ich mich dann spaeter umentschieden.
    ABER: Es ist immer noch kein Tagebuch. Älis sagt, es heisst weblog :-)”

    “Es ist schwer, passende Worte zu finden, so auch jetzt.”

  2. Älis

    *sprachlos*


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