. (Entwurf)

Auf der Suche nach einem Blatt Papier fand ich den silbernen Weihnachtsstern, den ich vor ungefähr zwei Wochen verzweifelt suchte, um ihr eine Freude zu machen. Er liegt jetzt hier neben mir, ich werde ihn ihr zeigen, wenn sie aufwacht, nur, wann wird das sein, und in welchem Zustand wird sie sich befinden?

Als ich ich vorhin gegen 17:00 Uhr die Jalousien herabließ, strich mir der Gedanke, nun die zweite Nacht einzuläuten, durch den Kopf. Es war gestern gegen 17:00 Uhr, als ich sie, auf der Couch sitzend, eingeschlafen vorfand und kurz danach die Jalousien herabließ.

Lang wird sie nicht schlafen, dachte ich, sie auf die Couch bettend, sie schlief ja schon fast den ganzen Tag. Sie schlief – wenn man einen unweckbaren Zustand, unweckbar durch Berührung, durch Ansprache, selbst durch Wechseln der Kleidung als Schlaf bezeichnen möchte – bis heute morgen ca. 11:00 Uhr.

Die dazwischenliegenden Stunden ….

***

Sie schläft nun wieder seit 17:00 Uhr. Ich bin ein Stockwerk über ihr, überwache ihren Atem mit dem Omaphone und bin froh, mich ein bißchen nur in meiner Welt aufzuhalten.

Vorhin um dreiviertel 8 schaltete ich das Fernsehgerät ein. Seit weit über einem Jahr schauen wir von Montag bis Donnerstag gemeinsam die bayerische Vorabendserie, ein liebgewonnenes Ritual, ein Indikator auch für ihre Stimmung und Verfassung (die stets prächtig ist, wenn sie die Titelmelodie mitsummt, mitsingt oder gar gröhlt).

Heute blieb sie, ich habe es nicht anders erwartet, in ihrem nahezu komatösem Zustand und mir war, …

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