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Heute am Sternsingertag habe ich, wie es hier Brauch ist, die Weihnachtsdekoration in ihrer Wohnung abgenommen und sorgfältig verstaut, wie sie das wahrscheinlich über Jahrzehnte hinweg am Sternsingertag getan hat. Die Erinnerungen an das Aufhängen der Kugeln, der Sterne, des Goldsterns und das Einstellen des Lichterbogens in das Fenster waren so deutlich, als hätten die vergangenen vier Wochen nicht stattgefunden. Vier Wochen. Ab heute nun also kein Einschalten der Beleuchtung mehr gegen 17:00 Uhr, kein Ausschalten gegen 22.00. Die Lichter sind aus.

Es war sehr schön für sie, als die Sternsinger letztes Jahr in ihrem Wohnzimmer sangen, sie hat es genossen und gestrahlt. Heute waren sie nicht da. Ich war traurig deshalb, es hätte mich gefreut, wenn sie in ihrer Wohnung auch heuer gesungen hätten. In unserer Vorabendserie, meinem nun letzten täglichen Fixpunkt, jedoch hatte ein kleiner Junge seinen Auftritt als Ministrant. Es war sehr berührend, den Heiligen Drei Königen so unerwartet doch noch zu begegnen, daheim, im Wohnzimmer.

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