Implosion

Die sich stets verdichtende Schwebezustand, nun implodiert, der sich darin befindliche Mensch muss achtgeben, von den wirbelnden Bruchstücken nicht erschlagen zu werden. Und sich dann auf die Suche machen nach den Fragmenten seines Lebens, doch wo soll er suchen, in sich oder außerhalb?

Mühsamst aus der Leere gepresste Worte, bitterer als die letzten Tropfen einer alten steinigen Frucht.

Die Schwere des Herzens, sie ist wieder da und mag nicht weichen, doch kein Wunder, das arme Herz, kein Weg wird ihm gestattet sich zu befreien, außer sich wieder und wieder durch die Kopfspiralen drehen zu lassen, wieder und wieder, bis das tüchtige Hirn einige Tropfen blassen Blutes in der Maske eines kümmerlichvernünftigen Gedankens auskotzen kann.

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